Zur heute veröffentlichten aktuellen Statistik untergebrachter wohnungsloser Menschen des Statistischen Bundesamtes erklärt Michael Groß, Präsident der Arbeiterwohlfahrt:
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat am 24.6. am späten Nachmittag einen Entwurf zur Vereinfachung und Fortentwicklung des Wohngeldgesetzes übersandt und um Stellungnahme zu dem 97-seitigen Entwurf innerhalb von zwei Tagen gebeten.
Anlässlich der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) neue Berechnungen zu den Folgekosten von Sozialkürzungen vorgelegt.
19.06.2026
„Die AWO schafft für alle Menschen Orte der Geborgenheit und gibt Halt, wenn das Leben herausfordernd wird — auch denjenigen, die erst im Laufe ihres Lebens nach Deutschland kommen. Wir beraten und unterstützen Schutzsuchende bei Bedarf und setzen uns dafür ein, dass jeder Mensch einen guten Start, echte Teilhabe und starke soziale Rechte erhält.So können Talente wachsen, Potenziale sich entfalten und Menschen ihren Weg selbstbestimmt und mit Zuversicht gehen“
„Die AWO schafft für alle Menschen Orte der Geborgenheit und gibt Halt, wenn das Leben herausfordernd wird — auch denjenigen, die erst im Laufe ihres Lebens nach Deutschland kommen.
Wir beraten und unterstützen Schutzsuchende bei Bedarf und setzen uns dafür ein, dass jeder Mensch einen guten Start, echte Teilhabe und starke soziale Rechte erhält.So können Talente wachsen, Potenziale sich entfalten und Menschen ihren Weg selbstbestimmt und mit Zuversicht gehen“
erklärt AWO-Präsidentin Kathrin Sonnenholzner.
Das heute veröffentlichte Memorandum „Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt“ wird von Amnesty International, AWO Bundesverband, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Diakonie Deutschland, Handicap International und PRO ASYL herausgegeben und von 275 Organisationen, darunter 68 Bundesorganisationen inklusive der Evangelischen Kirche Deutschland, mitgetragen.Mit Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention vor 75 Jahren wurden die Rechte von Menschen, die Schutz vor Verfolgung suchen, völkerrechtlich verankert. Das bedeutet, Staaten müssen aktiv Verantwortung übernehmen und dürfen diese nicht anderen Ländern aufdrängen.
In dem Memorandum entwerfen die Organisationen eine Zukunftsvision für einen starken und solidarischen Flüchtlingsschutz im 21. Jahrhundert:
„Verfolgte Menschen finden Schutz. Staatliche Grenzen stehen dem Recht des Einzelnen auf ein Leben in Sicherheit und Würde nicht entgegen. […] Ein Flüchtlingsschutz, der diesem Anspruch gerecht wird, ist möglich. Was dafür gestärkt werden muss, ist das, was uns als Gesellschaft trägt: Solidarität, Respekt im Umgang miteinander und die Bereitschaft, das Gemeinsame über das Trennende zu stellen. Das ist die Basis für einen Flüchtlingsschutz, der für alle funktioniert und das Zusammenleben insgesamt verbessert.“
In dem Memorandum geben die Organisationen konkrete Impulse, wie ein funktionierender Flüchtlingsschutz gelingen kann. Aufgeteilt auf fünf Handlungsfelder, haben sie Themen identifiziert, über die Politik und Gesellschaft reden sollten:
Memorandum „Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt“
Zurück zur Newsübersicht