Anlässlich der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) neue Berechnungen zu den Folgekosten von Sozialkürzungen vorgelegt.
Zur heute veröffentlichten aktuellen Statistik untergebrachter wohnungsloser Menschen des Statistischen Bundesamtes erklärt Michael Groß, Präsident der Arbeiterwohlfahrt:
Vom 22. bis 28. Juni 2026 findet die Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ statt. Der AWO Bundesverband koordiniert das neue Projekt GEPAQ, das gesundheitsfördernde Strukturen im Quartier auf- und ausbaut und die soziale Teilhabe pflegender An- und Zugehöriger stärkt. Im Fokus: Prävention von Einsamkeit.
Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege – Spitzenverbände im Land Brandenburg warnt vor einer deutlichen Schwächung der Rolle und Funktion der Landesintegrationsbeauftragten im Zuge der Neuorganisation des Sozialministeriums. Wurde die Position bislang als weisungsunabhängige Stabsstelle im Organigramm des Ministeriums geführt, erscheint sie nun nur noch als Referatsleitung im Bereich Zentrale Dienste. Zugleich soll das bisherige, hochqualifizierte und eingespielte Team von drei Mitarbeitenden aufgelöst werden.
15.06.2026
Anfeindungen gehören für viele haupt- und ehrenamtlich Engagierte im Wohlfahrtsbereich inzwischen zum Alltag. Die Studie zeichnet ein deutliches Bild: 43 Prozent der Befragten berichten von abwertenden Kommentaren und Beleidigungen über gezielte Desinformation und digitale Hetze bis hin zu Bedrohungen und körperlichen Übergriffen. Besonders betroffen sind Arbeitsfelder wie Migration und Integration, Demokratieförderung, Geschlechtergerechtigkeit und soziale Sicherung.
4 von 10 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in der Wohlfahrtspflege waren bereits von Anfeindungen betroffen.Die Folgen betreffen nicht nur Einzelne, sondern Organisationen insgesamt. Personalbindung, Nachwuchsgewinnung, Angebotsvielfalt und öffentliche Positionierung können unter Druck geraten. Auf individueller Ebene berichten einige Befragte von Formen situativer Selbstbeschränkung, etwa indem Themen in bestimmten Kontexten abgeschwächt oder vermieden werden, um Eskalationen vorzubeugen.
Grundlage der Untersuchung sind die Angaben von 6.596 Teilnehmenden aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter mehr als 1.000 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende der AWO. Die Studie macht die Belastungen sichtbar, analysiert Unterstützungsbedarfe und formuliert konkrete Empfehlungen für einen wirksamen Schutz derjenigen, die sich täglich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.
Empirisches Lagebild, Bedarfsanalyse und Handlungsempfehlungen
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