Anlässlich der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) neue Berechnungen zu den Folgekosten von Sozialkürzungen vorgelegt.
Vom 22. bis 28. Juni 2026 findet die Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ statt. Der AWO Bundesverband koordiniert das neue Projekt GEPAQ, das gesundheitsfördernde Strukturen im Quartier auf- und ausbaut und die soziale Teilhabe pflegender An- und Zugehöriger stärkt. Im Fokus: Prävention von Einsamkeit.
Zur heute veröffentlichten aktuellen Statistik untergebrachter wohnungsloser Menschen des Statistischen Bundesamtes erklärt Michael Groß, Präsident der Arbeiterwohlfahrt:
Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege – Spitzenverbände im Land Brandenburg warnt vor einer deutlichen Schwächung der Rolle und Funktion der Landesintegrationsbeauftragten im Zuge der Neuorganisation des Sozialministeriums. Wurde die Position bislang als weisungsunabhängige Stabsstelle im Organigramm des Ministeriums geführt, erscheint sie nun nur noch als Referatsleitung im Bereich Zentrale Dienste. Zugleich soll das bisherige, hochqualifizierte und eingespielte Team von drei Mitarbeitenden aufgelöst werden.
21.05.2026
„Die Berichte über die Pläne der Rentenkommission sind gruselig. Sollte sich das, was die Presse berichtet, bewahrheiten, dann ist mir wirklich unerklärlich, wie das Gremium auf solche Ideen kommt. Rentenalter rauf, Rentenniveau runter, deutlicher kann man nicht machen, dass man von der Arbeitsrealität der Mehrheit der Bevölkerung nicht die geringste Ahnung hat. Wie sollen Arbeitnehmer*innen in körperlich fordernden Berufen das bitte durchhalten? Kitamitarbeitende, Pflegefachkräfte, Handwerk – alles Jobs, die man nicht bis ins hohe Alter leisten kann. Die Rentenkommission hat noch wenige Wochen Zeit, auf ihrem Irrweg eine Vollbremsung und Kehrtwende zu machen – tut sie das nicht, ist das ein fatales Signal an die Menschen in diesem Land: Sie werden ackern müssen bis über ihre Leistungsfähigkeit hinaus und können sich nicht darauf verlassen, dass die Regierung ein halbwegs angemessenes Niveau für ihre Alterssicherung schützt. Wir brauchen eine Rentenversicherung, in die alle einzahlen – auch Beamte – und die Menschen Sicherheit und Würde im Alter garantiert.“
„Die Berichte über die Pläne der Rentenkommission sind gruselig. Sollte sich das, was die Presse berichtet, bewahrheiten, dann ist mir wirklich unerklärlich, wie das Gremium auf solche Ideen kommt.
Rentenalter rauf, Rentenniveau runter, deutlicher kann man nicht machen, dass man von der Arbeitsrealität der Mehrheit der Bevölkerung nicht die geringste Ahnung hat.
Wie sollen Arbeitnehmer*innen in körperlich fordernden Berufen das bitte durchhalten? Kitamitarbeitende, Pflegefachkräfte, Handwerk – alles Jobs, die man nicht bis ins hohe Alter leisten kann. Die Rentenkommission hat noch wenige Wochen Zeit, auf ihrem Irrweg eine Vollbremsung und Kehrtwende zu machen – tut sie das nicht, ist das ein fatales Signal an die Menschen in diesem Land: Sie werden ackern müssen bis über ihre Leistungsfähigkeit hinaus und können sich nicht darauf verlassen, dass die Regierung ein halbwegs angemessenes Niveau für ihre Alterssicherung schützt. Wir brauchen eine Rentenversicherung, in die alle einzahlen – auch Beamte – und die Menschen Sicherheit und Würde im Alter garantiert.“
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